So, ich will jetzt wieder Sport machen. Zürich ist bereits 13 Wochen her und ich verfette wöchentlich mehr.
Gestern bin ich meine neue 70km Referenzrunde gefahren. Schnitt 27,1, aber alle lokalen Erhebungen dabei: Col du Egesdorf, Mount Autobahnbrücke über die A7 und das Undeloher Joch. In Summe bestimmt 150hm. Aber immerhin komme ich mit 78kg Lebendgewicht, dem Rotwild-Winterrad mit Schutzblechen und den Winterklamotten auf ca. eine 1/2 Tonne. Und das ohne Beleuchtung!
Na ja, hat auf jeden Fall wieder Spaß gemacht und mein erster Einsatz in der Tischtennis-Bezirksliga war auch nicht gerade von Erfolg gekrönt. Also: Back on the road to Kona, wann auch immer ich dort ankommen werde.
Sonntag, 5. Oktober 2008
Montag, 15. September 2008
Bin ich jetzt ein Fisch?
So, das Schwimmseminar war gut. Ich war ca. 8 Stunden am Wochenende im Wasser, was 20% meines Jahrespensums entspricht. Viel Balanceübungen, Wasserlage, Rotation, Schwimmen im vorderen Quadranten. Dazu Theorie, 2 Videoaufnahmen, 6 Cafe Latte...
Ich bin mir sicher, dass das etwas gebracht hat.
Die Frage ist nur, ob ich die Disziplin aufbringe, das Training so weiterzupflegen.
Hier der Link: http://www.total-immersion.ch/
Der Trainer: http://www.personalswimcoach.de/
Die Sehne ist immer noch nicht besser, vielleicht sollte ich es ignorieren und wieder mit Lauftraining beginnen. Lanza dräut schon am Horizont (Gruß an Axel), und eigentlich wollte ich jetzt mit dem Training starten.
Ich bin mir sicher, dass das etwas gebracht hat.
Die Frage ist nur, ob ich die Disziplin aufbringe, das Training so weiterzupflegen.
Hier der Link: http://www.total-immersion.ch/
Der Trainer: http://www.personalswimcoach.de/
Die Sehne ist immer noch nicht besser, vielleicht sollte ich es ignorieren und wieder mit Lauftraining beginnen. Lanza dräut schon am Horizont (Gruß an Axel), und eigentlich wollte ich jetzt mit dem Training starten.
Montag, 18. August 2008
Immer noch nicht fit
Leider bin ich immer noch nicht wieder fit. Ans Laufen ist gar nicht zu denken und selbst im Alltag tut die Sehne weiter weh.
Der Herbstmarathon ist jetzt auch gestrichen. Ich werde in der nächsten Woche wieder mit dem Schwimmtraining beginnen. Am 13./14. habe ich mich für das Total Immersion Schwimmseminar angemeldet, mal sehen, was Fishlike Swimming in der Praxis ist.
Hier ein youtube-Link zum IM Switzerland: http://uk.youtube.com/watch?v=3TM51C_slzk
Ist ganz nett.
Der Herbstmarathon ist jetzt auch gestrichen. Ich werde in der nächsten Woche wieder mit dem Schwimmtraining beginnen. Am 13./14. habe ich mich für das Total Immersion Schwimmseminar angemeldet, mal sehen, was Fishlike Swimming in der Praxis ist.
Hier ein youtube-Link zum IM Switzerland: http://uk.youtube.com/watch?v=3TM51C_slzk
Ist ganz nett.
Donnerstag, 31. Juli 2008
Der Gebeutelte
So jetzt werde ich schon als "Der Gebeutelte" verlinkt, dann kann ich hier ja auch etwas rumheulen. Meine Achillessehne ist immer noch entzündet, dazu wohl noch die Schleimbeutel. Eigentlich wollte ich am 23./24. beim Rad am Ring die 24h in der Zweiermannschaft fahren. Das wird nix. Jörg ist aber wohl nicht sauer.
Darüber hinaus hatte ich gedacht, ich könnte mich mal um die Rennerei mit Ziel Marathon Ende Oktober kümmern. Pustekuchen.
Jetzt gibt es aber das volle Arsenal: Ackerschachtelhalm im O-Saft, Compex Erholung plus an der Wade, Procain-Spritzen an die Achillessehne (habe ich heute selbst gemacht, sieht aus wie ein Junkie).
Ja, ich weiß, Dehnung ... und Lauf-ABC. Das aber erst wenn es nicht mehr akut ist. Für 30min Rumpfstabi hat es in der Mittagspause auch gereicht. Irgendwann mache ich nur Drumrum-Training, aber kein Geld in die Schololade.
Habe heute das SRM am Rennrad fertig montiert. Neues Kabel (79€!!!) geschickt verlegt und geht.
Ich merke den IM immer noch etwas. Starke Lustlosigkeit und bloß nicht anstrengen. 75kg! Ab Samstag eine Woche Dänemark-Urlaub, dann habe ich 4 Wochen nicht trainiert, das muss reichen.
Darüber hinaus hatte ich gedacht, ich könnte mich mal um die Rennerei mit Ziel Marathon Ende Oktober kümmern. Pustekuchen.
Jetzt gibt es aber das volle Arsenal: Ackerschachtelhalm im O-Saft, Compex Erholung plus an der Wade, Procain-Spritzen an die Achillessehne (habe ich heute selbst gemacht, sieht aus wie ein Junkie).
Ja, ich weiß, Dehnung ... und Lauf-ABC. Das aber erst wenn es nicht mehr akut ist. Für 30min Rumpfstabi hat es in der Mittagspause auch gereicht. Irgendwann mache ich nur Drumrum-Training, aber kein Geld in die Schololade.
Habe heute das SRM am Rennrad fertig montiert. Neues Kabel (79€!!!) geschickt verlegt und geht.
Ich merke den IM immer noch etwas. Starke Lustlosigkeit und bloß nicht anstrengen. 75kg! Ab Samstag eine Woche Dänemark-Urlaub, dann habe ich 4 Wochen nicht trainiert, das muss reichen.
Mittwoch, 30. Juli 2008
IM CH
Hallo Freunde des Sports,
Am 13.7. in Zürich war es dann soweit. Ich habe beim Ironman Switzerland in 10:53h gefinished. 1:14h für 3,8km Schwimmen, 5:25h für 180km Rad und 4:08h für 42km Lauf.
Das war dann irgendwie Platz 530 von 2300. Ich bin damit sehr zufrieden. Nach der ersten BandscheibenOP in 10/2006 und der zweiten in 05/2007 bin ich jetzt 1 Jahr später ohne Rückenschmerzen ins Ziel gelaufen.
Und da ich mir ca. 11:15h – 11:45h bei gutem Verlauf vorgestellt hatte, ist die Erwartung sogar übererfüllt.
Mal sehen wie sich die beruflichen Veränderungen auf den Sport auswirken, aber grundsätzlich möchte ich in 2009 (IM Lanzarote am 23.5. ist gemeldet + IM UK im August) weiter aufbauen und 2010 in AK40 angreifen.
So war es für mich:
Das Wochenende war leider kühl und total verregnet, viele standen schon recht missmutig am Start. Mir hat das gar nicht soooo viel ausgemacht und ich habe mich an die Radeinheiten im Winter/Frühjahr erinnert, bei denen ich teilweise den Lenker nicht mehr festhalten konnte. Wetter kann man sowieso nicht ändern.
Der Schwimmstart war leider komplett verbockt. Eigentlich war ein Start aus dem Wasser um 7:00h geplant. Ich stand um 6:55h am Ende vom Strand als plötzlich ca. 500 von den 2300 Startern los schwimmen.
Ich dachte an einen Frühstart und bin schnell zum Wasser und hinterher. Irgendwie wurde das Feld dann mit Booten wieder zurückgehalten. Jetzt war ich irgendwo mittendrin und wurde beim wirklichen Start und an fast jeder Boje getreten und geprügelt. Das nächste Mal schwimme ich wieder meine 1:05h und bin etwas mehr aus dem Gedränge raus. Von der Belastung her war 1:14h auch sehr locker.
Der Wechsel auf das Rad war perfekt, ich habe mir zusätzlich zum Einteiler Armlinge genehmigt. Nass war ich ja sowieso und der unaufhörliche Regen hätte jede Jacke nur zum nassen Segel gemacht, was mir die Aerodynamik meines Hightechrades zerstört hätte.
Diesmal bin ich sehr schnell in einen guten Rhythmus gekommen und so ging es mit ca. 37-39 km/h um den Zürisee. Die Nahrungsaufnahme (ca. alle 20 min ein Gel) und einen tiefen Schluck aus der Flasche mit Iso hat auch hervorragend funktioniert. Außerdem habe ich die Marshmellows von Ultra lieben gelernt. Die gehen gut runter und man kann trotzdem etwas kauen. Ich hatte den Cola/Guarana Geschmack, es gibt aber auch „Weizenbier“, kein Spruch.
An den ersten Anstiegen (insgesamt ca. 1500 Höhenmeter) sind dann die Leute wie bekloppt an mir vorbei.
Die Vorgabe von 250 Watt maximal habe ich aber eingehalten und viele von den Leuten noch kurze Zeit später wieder überholt. Das ist sowieso recht komisch, viele ballern berghoch und treten dann bergab oder auf den Ziehstücken nicht weiter. Die Füße hat man zu diesem Zeitpunkt bei KM 50 übrigens schon vor Kälte nicht mehr gespürt.
In den Abfahrten hatte ich etwas Probleme mit den Carbonflanken meiner Laufräder. Die Bremsen haben immer erst nach ca. 200m das Wasser abgeräumt und dann kräftig zugepackt. Na ja, wenn man es weiß, kann man sich drauf einstellen, bei Topspeed 84 km/h und diesem Wetter war ich aber froh wieder auf gerader Strecke zu sein.
Bei KM 85 und 175 standen dann Gabi, Klaus, Magic und Mohrli und haben angefeuert. Gänsehautfeeling, so ein tolles Supportteam ist schon klasse.
Die zweite Radrunde verlief weiter gut. Ich bin dann bei KM 110 für ca. 15km in eine größere Gruppe geraten. Eigentlich gibt’s ja Windschattenverbot, bei 50 Fahrern auf einem Haufen kann man das aber nicht durchsetzen. Ich habe 5-6 Mal versucht nach vorne zu entkommen, die Gruppe hat mich aber immer wieder gestellt. Unter dem Strich hat es mich Zeit gekostet, aber vielleicht etwas Erholung gebracht. Der Regen hörte irgendwann auf.
Der Wechsel vom Rad in die Laufschuhe ging mit 1:24min sehr schnell und entsprach exakt der Wechselzeit des Siegers J. Die erste Runde von 10,5km war mit 54 min recht ansprechend.
Danach bin ich dann deutlich langsamer geworden, obwohl es sich immer noch gleich schnell anfühlte. Mich haben dann gefühlte Hundertschaften überholt. Auch die seit dem Wettkampf in Bad Bodenteich geschwollene Achillessehne machte einige Probleme. Ab KM 20 dachte ich, dass sie reißen könnte. Die Zeiten sind dann weiter eingebrochen, den Gedanken ans Aufhören habe ich aber wieder verworfen. „Wer einmal aufgibt, gibt immer auf“. Und außerdem wären die Schmerzen danach auch so schon ähnlich gewesen.
Dann begann der bekannte Kampf: Noch bis zum Halbmarathon. Bis KM 25. Oh, schon KM 27. Gleich gibt es das nächste Rundenband. Los, weiter bis KM 30. Bei KM 32 sind es keine 10 mehr. Bei KM 35 riechst Du das Ziel. Das ist jetzt die letzte Runde. Nur noch 4km nachhause.
Ziel!
Am 13.7. in Zürich war es dann soweit. Ich habe beim Ironman Switzerland in 10:53h gefinished. 1:14h für 3,8km Schwimmen, 5:25h für 180km Rad und 4:08h für 42km Lauf.
Das war dann irgendwie Platz 530 von 2300. Ich bin damit sehr zufrieden. Nach der ersten BandscheibenOP in 10/2006 und der zweiten in 05/2007 bin ich jetzt 1 Jahr später ohne Rückenschmerzen ins Ziel gelaufen.
Und da ich mir ca. 11:15h – 11:45h bei gutem Verlauf vorgestellt hatte, ist die Erwartung sogar übererfüllt.
Mal sehen wie sich die beruflichen Veränderungen auf den Sport auswirken, aber grundsätzlich möchte ich in 2009 (IM Lanzarote am 23.5. ist gemeldet + IM UK im August) weiter aufbauen und 2010 in AK40 angreifen.
So war es für mich:
Das Wochenende war leider kühl und total verregnet, viele standen schon recht missmutig am Start. Mir hat das gar nicht soooo viel ausgemacht und ich habe mich an die Radeinheiten im Winter/Frühjahr erinnert, bei denen ich teilweise den Lenker nicht mehr festhalten konnte. Wetter kann man sowieso nicht ändern.
Ich dachte an einen Frühstart und bin schnell zum Wasser und hinterher. Irgendwie wurde das Feld dann mit Booten wieder zurückgehalten. Jetzt war ich irgendwo mittendrin und wurde beim wirklichen Start und an fast jeder Boje getreten und geprügelt. Das nächste Mal schwimme ich wieder meine 1:05h und bin etwas mehr aus dem Gedränge raus. Von der Belastung her war 1:14h auch sehr locker.
Der Wechsel auf das Rad war perfekt, ich habe mir zusätzlich zum Einteiler Armlinge genehmigt. Nass war ich ja sowieso und der unaufhörliche Regen hätte jede Jacke nur zum nassen Segel gemacht, was mir die Aerodynamik meines Hightechrades zerstört hätte.
Diesmal bin ich sehr schnell in einen guten Rhythmus gekommen und so ging es mit ca. 37-39 km/h um den Zürisee. Die Nahrungsaufnahme (ca. alle 20 min ein Gel) und einen tiefen Schluck aus der Flasche mit Iso hat auch hervorragend funktioniert. Außerdem habe ich die Marshmellows von Ultra lieben gelernt. Die gehen gut runter und man kann trotzdem etwas kauen. Ich hatte den Cola/Guarana Geschmack, es gibt aber auch „Weizenbier“, kein Spruch.
An den ersten Anstiegen (insgesamt ca. 1500 Höhenmeter) sind dann die Leute wie bekloppt an mir vorbei.
In den Abfahrten hatte ich etwas Probleme mit den Carbonflanken meiner Laufräder. Die Bremsen haben immer erst nach ca. 200m das Wasser abgeräumt und dann kräftig zugepackt. Na ja, wenn man es weiß, kann man sich drauf einstellen, bei Topspeed 84 km/h und diesem Wetter war ich aber froh wieder auf gerader Strecke zu sein.
Bei KM 85 und 175 standen dann Gabi, Klaus, Magic und Mohrli und haben angefeuert. Gänsehautfeeling, so ein tolles Supportteam ist schon klasse.
Die zweite Radrunde verlief weiter gut. Ich bin dann bei KM 110 für ca. 15km in eine größere Gruppe geraten. Eigentlich gibt’s ja Windschattenverbot, bei 50 Fahrern auf einem Haufen kann man das aber nicht durchsetzen. Ich habe 5-6 Mal versucht nach vorne zu entkommen, die Gruppe hat mich aber immer wieder gestellt. Unter dem Strich hat es mich Zeit gekostet, aber vielleicht etwas Erholung gebracht. Der Regen hörte irgendwann auf.
Der Wechsel vom Rad in die Laufschuhe ging mit 1:24min sehr schnell und entsprach exakt der Wechselzeit des Siegers J. Die erste Runde von 10,5km war mit 54 min recht ansprechend.
Danach bin ich dann deutlich langsamer geworden, obwohl es sich immer noch gleich schnell anfühlte. Mich haben dann gefühlte Hundertschaften überholt. Auch die seit dem Wettkampf in Bad Bodenteich geschwollene Achillessehne machte einige Probleme. Ab KM 20 dachte ich, dass sie reißen könnte. Die Zeiten sind dann weiter eingebrochen, den Gedanken ans Aufhören habe ich aber wieder verworfen. „Wer einmal aufgibt, gibt immer auf“. Und außerdem wären die Schmerzen danach auch so schon ähnlich gewesen.
Dann begann der bekannte Kampf: Noch bis zum Halbmarathon. Bis KM 25. Oh, schon KM 27. Gleich gibt es das nächste Rundenband. Los, weiter bis KM 30. Bei KM 32 sind es keine 10 mehr. Bei KM 35 riechst Du das Ziel. Das ist jetzt die letzte Runde. Nur noch 4km nachhause.
Ziel!
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